Wo und wie wirkt sie und was kann damit behandelt werden?

Osteopathie ist eine Behandlungsform, die ganzheitlich auf den Menschen eingeht. Die Diagnostik wie auch die Therapie erfolgen mit den Händen ohne Einsatz von Apparaturen oder Medikamenten. Alle Strukturen im Körper wie z.B. Organe, Gelenke, Wirbelsäule usw. sind durch Faszien miteinander verbunden. Durch die genauen anatomischen und funktionellen Kenntnisse kann der Osteopath Beschwerden behandeln, die ihren Ursprung oft an ganz anderer Stelle haben, als dort, wo das Symptom sich zeigt. In der Osteopathie werden die Selbstheilungskräfte und die eigenen

Regulationsmechanismen angesprochen. Durch verschiedene Techniken werden Blockaden und Spannungen im Gewebe gelöst und seine Dynamik verbessert. Denn ohne freie Bewegung kann der Organismus nicht funktionieren. Die Osteopathie kann in vielen medizinischen Bereichen angewendet werden z.B. am Bewegungsapparat, im Kranio-Sakralen Bereich, bei inneren Organen, Schwangerschaft, Kinder- und Säuglingsbehandlung uvm. Sowohl als eigenständige Behandlung als auch begleitend bei anderen Therapieformen findet die Osteopathie Anwendung.

Osteopathie

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Kinderosteopathie

Was ist das und wofür ist sie nützlich?

Jede Schwangerschaft und Geburt ist äußerst anstrengend für die kleinen Wunder. Diese komplexen Vorgänge sind zwar natürlich, jedoch laufen nicht alle Geburtsprozesse so ab, wie man es sich wünscht. Häufig kommt es zu Kompressionen im Schädelbereich, Becken oder der Halswirbelsäule, die Folgen nach sich ziehen. So sind Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Saug- und Schluckstörungen, vermehrtes Spucken, Schädelverformungen, Lageasymmetrien, Unruhe und Schreiattacken nur die häufigsten Dysfunktionen, die die Kleinen plagen.

Sanfte osteopathische Techniken mit Hilfe des Nervensystems können diese Störungen behandeln. Ich kümmere mich nicht nur um Ihren kleinen Schatz, sondern unterstütze auch Sie dabei, im neuen Familienleben anzukommen, denn die Gesundheit von Mama und Papa ist genau so wichtig. Auch wenn es keine Beschwerden gibt, ist es ratsam, einen Check-up ca. 6 Wochen nach der Geburt zu machen, um den Neugeborenen etwas Zeit zu geben, in dieser Welt erstmal anzukommen und viele Dinge bereits selbst regulieren zu können.  Ich bin gespannt auf Sie und ihr Familienglück und begrüße Sie mit Freude in meiner Praxis.

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Osteopathie in der Kieferorthopädie/Zahnmedizin

Was und wie kann die Osteopathie hier unterstützen?

Diverse Untersuchungen zeigen, dass Kieferorthopädie und Zahnmedizin zusammen mit Osteopathie für schnellere, stabilere und größere Erfolge sorgen. Zähne stehen nicht einfach nur schief, Kiefergelenke liegen nicht einfach nur verlagert.  Ist die Wirbelsäule und das Becken in seiner Funktion beeinträchtigt z.B. durch Blockaden, Beckenschiefstand oder Beinlängendifferenzen,  hat es Auswirkungen auf das Kiefergelenk und die Zahnstellung. 

Aber auch umgekehrt, Zahn- und  Kieferfehlstellungen können Fehlfunktionen im ganzen Körper auslösen z.B. Nackenschmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen, allg. Rückenschmerzen, Fußfehlstellungen uvm. Die Osteopathie ergänzt und unterstützt die kieferorthopädische/zahnmedizinische Behandlung, indem sie Blockaden und Spannungen im Körper löst, Bewegungsverlust im Bindegewebe behebt und den Körper zur Selbstregulation anregt.

Dadurch wird die Behandlung effizienter, d.h.

  • Ergebnisse werden schneller erreicht

  • weniger Spannungsgefühle mit der Zahnspange

  • Kopfschmerzen sind deutlich weniger

  • Nackenverspannungen sind deutlich weniger 

 

Die Osteopathie kann durch die Beseitigung der Fehlfunktionen dem Körper helfen, die neue Zahnstellung besser zu akzeptieren, d.h. es gibt kein Spannungssystem, das versucht, die Zähne oder den Kiefer in die ursprüngliche Stellung zurückzuziehen. Ich arbeite seit über 20 Jahren mit Zahnärzt*innen und Kieferorthopäd*innen mit sehr großem Erfolg zusammen und es ergeben deutlich verkürzte Behandlungszeiten für die Kinder/Patient*innen.

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Osteopathie Petra Englisch